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Ehrenamtliche pflegen Landschaft am Lech

07.10.2023

Ehrenamtliche pflegen geschützte und Ladnschaften am Lech

Auch dieses Jahr fanden sich Anfang Oktober rund 20 ehrenamtliche Teilnehmende aus ganz Deutschland zusammen, um  landschaftspflegerische Maßnahmen bei Gründl, Dessau und der Sperberau durchzuführen.

Mit Astscheren und Handsägen wurden eine Woche lang verschiedene Flächen in Handarbeit von Unterwuchs, wie Fichten- und Faulbaumaufwuchs, befreit. Ziel ist es, den Lebensraum unter anderem für Wildbienen, Orchideen und Reptilien zu erhalten und so die Biodiversität zu fördern. Mit den Maßnahmen wird außerdem die Optimierung naturschutzorientierter Weideflächen unterstützt.

Während der Projektwoche steht nicht nur der körperliche Einsatz im Vordergrund. Während Ihrer Tätigkeit lernten die Teilnehmenden mehr über die Sinnhaftigkeit von Landschaftspflege, die Zusammenhänge sowie die Wertigkeit der Biotopflächen am Lech.

So verbindet der Lech wie kein anderer Fluss die Naturräume der Alpen und Alb. Entlang des Flusses sind durch natürliche Dynamik und traditionelle landwirtschaftliche Kulturtätigkeit des

Menschen Trittsteine entstanden, also benachbarte ökologisch ähnliche Lebensräume, an denen Arten entlang wandern konnten. Dieses Band ist auf Grund der Verbauungen des Flusses mittlerweile stark eingeschränkt. Unter anderem ermöglichen Projekte der Landschaftspflege wie diese den Erhalt solcher Biotopflächen.

Das Projekt konnte in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde stattfinden. Diese übernahm, in Zusammenarbeit mit dem Lebensraum Lechtal e. V.die Planung und Auswahl der Pflegeflächen. Der Landschaftspflegeverband Weilheim-Schongau e.V. kümmerte sich um die Durchführung des Projektes vor Ort und die Finanzierung. Den Abtransport des Materials haben freundlicherweise die Grundstückseigentümer und das Wasserwirtschaftsamt Weil-

heim übernommen.

Allen Beteiligten gilt ein großes Dankeschön für ihr Engagement!

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