Projekt Alpenflusslandschaften

Hotspotprojekt Alpenflusslandschaften -

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

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Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds. Das Projektgebiet befindet sich südwestlich von München mit den Anlaufstellen Schongau, Weilheim und Wolfratshausen. Das Projekt lief von Oktober 2014 bis September 2020. Es gab corona-bedingt eine Verlängerung bis März 2021.

Die Ziele waren die Umweltbildung, der Erhalt artenreicher Lebensräume und ihrer charakteristischen Pflanzen und Tiere , sowie die Schaffung von regionalen Partnerschaften in einem Netzwerk. Dieses sollte die Arbeit der einzelnen Akteure auch nach dem Projekt einfacher und noch effizienter machen. Die achtzehn Partner aus dem Naturschutz, der Verwaltung, der Wirtschaft und dem Sozialbereich wurden dabei durch den WWF Deutschland koordiniert.

Durch Renaturierungs-, Pflege- und Arterhaltungsmaßnahmen wurden so international bedeutende Lebensräume und eine Vielzahl bedrohter Arten erhalten. Dabei wurden regionale Gruppen und Anwohner eingebunden, um so die Identifikation mit der biologischen Vielfalt vor der eigenen Tür zu stärken und Handlungskompetenzen zu vermitteln.

Weitere informationen über das genaue Projektgebiet, die einzelnen Partner, die verschiedenen Maßnahmen erhalten Sie auf folgender Seite: https://www.alpenflusslandschaften.de/de/

Unser Verein war der Träger für die durch das Projekt finanzierten Stellen des Hotspot Projektmanagers (damals besetzt durch Harald Jungbold), der Umweltbildnerin (Lena Faßnacht) und der Lechtal Rangerin (Patrizia Majowski).

Allgemeine Informationen

 

Das Bundesamt für Naturschutz bot 2012 die Gelegenheit, innerhalb der Kulisse von 30 ausgewählten „Hotspots der Biodiversität“ Anträge für Projekte mit einer Laufzeit von sechs Jahren einzureichen. Erster Bewerbungsschritt war das Einreichen einer Projektskizze bis zum 31. August 2012.

Der am 28.3.2013 eingereichte Projektantrag weist als Alleinstellungsmerkmale den konsequent kooperativen Ansatz unter Einbindung von Naturschutz- und Nutzergruppierungen, Bildungsträgern und Wissenschaft wie auch den Leitgedanken, aus dem Projekt heraus nicht nur eigene neue Maßnahmen und Bildungsangebote zu entwickeln, sondern vor allem als „Service-Plattform“ bereits bestehende Projekte und Initiativen mit Knowhow, Technik und Netzwerk-Kontakten zu unterstützen auf.

Der Verein Lebensraum Lechtal tritt als Träger folgender (Teil-) Maßnahmen auf (Stand 8/2014):
Nr. 1b         Dezentrale Anlaufstelle “Lech” in Schongau   
Nr. 4.5.5    „Umweltbildung am Lech“
Nr. 4.7.1    „Zeitzeugen – Landschaftszeugen“
Nr. 4.8       „Biodiversität – Pack´ma´s!“
Nr. 6.2b    „Wiederansiedlung Deutsche Tamariske / Lech“
Nr. 6.10    „Reaktivierung der Litzauer Schleife“
Nr. 6.11    „Modellprojekt Lechleitenhänge“

Für den Lech hat sich ein Modul mit einer 50%-Stelle, sowie einem adäquaten Arbeitsprogramm mit Naturschutz- und Kommunikationsmaßnahmen herauskristallisiert, für das interessierte Partner bereit stehen (z.B. Landesfischereiverband, ANL).

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